von Susanne, am 19. Dezember 2011
“Ich hoffe, Sie hatten nicht allzu viel vorweihnachtlichen Stress und konnten die Adventszeit einigermaßen genießen…“
So oder ähnlich fangen fast alle Newsletter an, die in den letzten Tagen postalisch oder per Mail in die Häuser geflattert sind. Und weil wir uns aus dem kollektiven Klagen nicht ganz heraus halten wollen, haben wir den Satz wenigstens als Zitat voran gestellt. Die Wahrheit ist, wir hatten keinen. Vielleicht früher, als wir noch nicht so abgeklärt waren , da haben wir uns davon anstecken lassen. Alles musste perfekt sein, die Kekse, der Baum, der Braten, die Frisur und die Kinder. Die Figur nicht zu vergessen, was in einer Zeit, in der der Handel bereits im Spätsommer mit weihnachtlichem Gebäck lockt, der Quadratur des Kreises gleichkommt.
Um das Maß vollzumachen, wurde kürzlich der Begriff „Stresstest“ zum Unwort des Jahres erklärt. Wir wagen hier einmal eine hellseherische Prognose: Es wird nicht lange dauern dass dieser gängige Begriff nicht nur für die Staatsfinanzen, sondern auch gleich noch für Weihnachten und den BMI benutzt wird.
Wahrscheinlich hat es viel mit unserer Erwartungshaltung zu tun.
Weihnachten gibt’s im Jahr nur einmal und deshalb muss alles stimmen. Wer sich davon aus welchen Gründen auch immer nicht befreien kann, der könnte es mit einem Sichtwechsel probieren.
Der Baum ist schief? Wie schön, er stammt ja auch nicht aus einem Genlabor. Die Kugeln mit den langen Schnüren kommen auf die nach unten geneigte Seite und damit endlich zur Geltung.
Die Kekse sind leicht angebrannt? Prima, dann fällt es leichter, sie nicht zu Hüftgold, sondern mit ein bisschen Goldpuder zur Tischdekoration zu verwandeln.
Der Braten ist trocken? Was für ein Glücksfall! Wir wollten schon immer die langweilige Routine durchbrechen. Er wird kleingehäckselt und mit Rosinen und Zimt zu ganz besonderen Fleischplätzchen in Sternform.
Die Figur hat seit September gelitten und wir passen nicht in unser Festtagsoutfit? Da gibt’s viele kreative Möglichkeiten: Ein langer Schlitz hineingeschlitzt gibt den Blick frei auf ungeahnt schöne Beine, die man ohne gar nicht gesehen hätte. Oder, falls der Partner immer Schwierigkeiten hat, ein passendes Geschenk zu finden, eine gemeinsame Einkaufstour hat schon so manche Beziehung belebt.
Und jetzt wollen wir Danke sagen für das letzte gemeinsam und stressfrei verdiskutierte Netzwerkjahr. Besonders danken wir für die gegenseitige Wertschätzung, die dieses Forum trotz gegensätzlicher Standpunkte zu einem wohltuenden Austausch macht.
Die großen Eckpunkte, Kennzeichnung von Lebensmitteln, Hamburgersteuer, EHEC und die Zulassung von Stevia fanden in diesem fachübergreifendem Gremium Resonanz aus ganz verschiedenen Denkrichtungen. Besonders freuen wir uns über den Widerhall, den der Film “Taste the Waste” hier ausgelöst hat und der zur Filmgala in Aachen mit einem vom jei unterstütztem Resteessen-Rezeptbuch gekrönt werden konnte: „Teller statt Tonne. Arme Ritter und Co nicht mehr ganz frisch auf den Tisch“.
Dieses Jahr war das Jahr, in dem Konstanze Moos auf Weltreise ging. Als sie es ankündigte, wollten wir es nicht recht glauben, weil wir uns das Jei ohne Konstanze nicht vorstellen mochten. Nicht verzagen, das nächste Jahr ist das Jahr, in dem sie wiederkommt. Darauf freuen wir uns alle sehr.
Genießt die Zeit!
(Text: Marianne Reiß)
von Susanne, am 17. November 2011
In diesem Jahr wird es leider keinen Adventskalender von jetzt ess ich! in der Form geben, wie in den letzten zwei Jahren. Wir gönnen Konstanze die Zeit in fremden Ländern und vielleicht bringt sie Eindrücke mit, die wir im kommenden Jahr dann verwerten können.
Trotzdem möchte ich eine kleine Anregung geben, wie Sie /Ihr auf die Schnelle noch einen lieben Menschen mit einem selbstgemachten Adventskalender beschenken könnt.
Dazu benötigt man nur 24 Zettel (vielleicht in unterschiedlichen Farben) und ein Körbchen (adventlich dekoriert). Außerdem ist es wichtig, …hier weiterlesen
von Susanne, am 14. Oktober 2011
Unter dieser Überschrift habe ich heute morgen im Blog von Anke von Platen einen sehr lesenswerten Beitrag gefunden.
Das Blog beschäftigt sich mit dem achtsamen Essen. Anke von Platen schaut dabei auch weit über den Tellerrand hinaus.
Lest einfach selbst. Klick hier.
von Susanne, am 05. Oktober 2011
Ein Gastbeitrag von Marianne Reiß,” Starker Partner” von jetzt ess ich!
Im Sonntagsinterview der BZ am Sonntag zum Erntedankfest hat Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner den Verbrauchern den Spiegel vorgehalten. Jährlich wandern Lebensmittel im Wert von 310 Euro in die häusliche Durchschnittsmülltonne. Dies, obwohl die Deutschen gern am Essen sparen und im Europavergleich mit 10 Prozent ihres Einkommens am wenigsten für ihr Essen ausgeben. Aigner ruft die Verbraucher zum Umdenken und zu vermehrter Wertschätzung des Essens auf. Als Strategien schlägt sie vor, überlegter einzukaufen, Reste zu verwerten …hier weiterlesen
von Susanne, am 24. September 2011
Ein Gastbeitrag von Marianne Reiß,” Starker Partner” von jetzt ess ich!
Die guten Wünsche von Susanne und dem Jei-Blog haben geholfen: Die Filmgala für „Taste the Waste“, de die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie (FET e.V.) am 19. September in Aachen veranstaltet hat, war ein rundum gelungenes Event.
Am Vormittag des großen Tages herrscht in der Geschäftsstelle des FET gespannte Erwartung. Bis zum Schluss waren noch Dinge zu klären, die eigentlich im Vorfeld längst geklärt schienen, aber dann doch in letzter Minute noch einmal geregelt werden mussten. Geschäftsführerin Irina …hier weiterlesen
von Susanne, am 17. September 2011
… ist jetzt bei Amazon zu erwerben. 6,90 €, die es wert sind!
Pünktlich zum Aktionstag des FET. ev. in Aachen ist auch das entsprechende Kochbuch mit vielen Rezepten, kleinen Anekdoten und Hinweisen zur Resteverwertung am Start.
Wir wünschen all denen, die sich zum Kinostart von Taste the Waste so viel Mühe gegeben haben, viel Erfolg und gutes Gelingen.
Kurze Auszüge aus der Pressemitteilung:
“„Wohlstand oder Wahnsinn?“ fragt sich der Dokumentarfilm „Taste the Waste“ in Hinblick auf unseren verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln, zu dessen Kinostart die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie …hier weiterlesen
von Susanne, am 25. Juli 2011
Momentan ist das Thema der globalen Lebensmittelverschwendung in aller Munde. Im September startet dazu der Kinofilm von Valentin Thurn mit dem vielversprechenden Titel “Taste the Waste”. Parallel dazu gibt es einige Aktionstage in verschiedenen Großstädten Deutschlands (u.a. in Berlin, Stuttgart) und natürlich auch in Aachen – von unserer Organisation FET e.V. organisiert.
An diesem Tag wird der Kinofilm gezeigt, auf einem Podium mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft debattiert und zu unserer Freude wird der Koch WamKat aus Berlin live für bis zu 600 Gäste …hier weiterlesen
von Susanne, am 24. Juni 2011
In unserer Xing- Gruppe haben wir eine neue Rubrik eröffnet. “Phänomenal saisonal” !
Wir suchen Rezepte die sich nach dem Saisonkalender richten. Jetzt ist nicht jede/r auf Xing vertreten, also wollen wir auch hier mit der Aktion starten.
Vorgegeben sind folgende Lebensmittel für Juni und Juli:
Auberginen, Stangensellerie, Blumenkohl, Brokkoli, grüne Bohnen, Einlegegurken.
Batavia-, Eichblatt-, Eisberg-, Endivien-, Kopfsalat, Lollo rosso/bionda, Löwenzahn, Radicchio
Aprikosen, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Mirabellen/Renekloden, Stachelbeeren.
Jetzt sind wir gespannt auf Eure/Ihre Geheimrezepte.
von Susanne, am 10. Juni 2011
Konstanze ist ja zur Zeit in der großen weiten Welt unterwegs und aus diesem Grund freut es mich besonders, dass sich unsere “Starke Partnerin” Marianne Reiß bereit erklärt hat mich in unserer Xing- Gruppe Jetzt ess ich! als Moderatorin zu unterstützen.
Marianne Reiß arbeitet in der Ernährungsberatung und Ernährungstherapie und schaut gerne über den Tellerrand hinaus.
Also passend für unser Projekt.
Einfach mal reinschauen und mit-diskutieren und mit-reden.
von Konstanze, am 22. Mai 2011
Immer auf der Suche nach Büchern, die sich auf eine andere Art und Weise mit dem Thema Abnehmen beschäftigen und nicht nur auf Kalorienreduzierung und mehr Bewegung drängen, war ich neugierig auf dieses Buch, weil es im Klappentext heißt: „Übergewicht beginnt im Kopf“.
Ein bisschen Respekt hatte ich schon vor dem Thema, denn in unserem Gehirn laufen Prozesse ab, die oft schwer verständlich und nicht so leicht nachzuvollziehen sind, aber der Autor, Dr. Achim Peters, hat es geschafft, dass mich dieses Buch dermaßen gefesselt hat, …hier weiterlesen
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Vergleiche Dich nicht! Sei mutig!
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