allzeit bereit für einen guten (Lese)happen

4. September 2012 von Admin | Kommentare deaktiviert

Hallo zusammen, Foody mein Name,
ganz im Dienste, von Genuss, Genießer und Gesundheit! 


Hier bloggen Susanne, Marianne, Konstanze, starke Partner und Gäste. Kurz jeder, der genüsslich etwas zu bloggen hat, was andere dann genießen können!  

25. April 2013
von Admin
1 Kommentar

gelesen: „Das Kohlenhydratkartell“

Jetzt ist es mal wieder an der Zeit. Lange genug habe ich die Flut der Logi und Low Carb Literatur kommentarlos an mir vorüber ziehen lassen. Hab mir die sonderlichen Essgewohnheiten von flüchtigen Bekannten angeschaut, ohne mich wortgewaltig einzumischen.
Soviele Zeitschriften, Verlage, Fitnessjünger und –gurus können doch nicht irren. Vielleicht irrte ich jahrelang? Jetzt, mit einigem Abstand von dieser Ernährungs-Szene, hier in Thailand vergnüglich Reis löffelnd, bin ich bereit, mich diesem Thema erneut und vorbehaltlos zu stellen. Wer weiß, vielleicht tut es mir ja auch gut, den Reis abends wegzulassen.

Könnte sein, dass es der Titel dieses Buches war, der mich, als Liebhaberin spannender Verschwörungs- und Agententhriller, neugierig gemacht hat. Egal. Wichtig ist meine Herangehensweise. Wenn ich schon ein Buch des Systemed Verlages, bekannt für sein eiweißreiche Lesekost, rezensiere, dann nur, wenn ich ganz neutral rangehe. Sachlich. Wenn ich all meine Vorurteile in Bezug auf Logi und Low-Carb über Bord werfe und einfach mal sehe, was da für mich rausspringt. Vielleicht war ich all die Jahre nur zu borniert, um das Offensichtliche zu sehen: Die Vorteile einer an Kohlenhydraten armen Kost!


Das Kohlenhydratkartell von Clofford Opoku-Afari

erschienen im Systemed Verlag in der 3.Auflage 2013
Über die Diätkatastrophe, die finsteren Machenschaften der Zuckerlobby und Wege aus dem Diätendschungel

Schon im Untertitel stellt sich heraus, dass hier die Zuckerlobby gemeint ist. Ach so, es geht ja gar nicht um alle Kohlenhydratquellen, keiner will zunächst mein Vollkornbrot angreifen. Entspannung, aber zugleich auch Langeweile. Dass Zucker und Weißmehle, die sogenannten leeren Kohlenhydrate, weder für die Figur noch für die Gesundheit der Hit sind. Geschenkt.

Dann wird die Steinzeit aufgearbeitet, das alte Pro und Contra für und gegen eine vegetarische Ernährung. Vom Gebiss bis zur Darmlänge, wieder das ganze Programm, bekannt, zumindest jenen, die sich im Laufe ihres Lebens schon einmal für oder gegen eine vegetarische Ernährung ausgesprochen haben. Dabei weiß doch jeder, wir können alles, Getreide zermalmen, Knochen abnagen und beides verdauen. Klappt wunderbar. Wir können uns sogar aus ethischen Gründen gegen eine Ernährung aus Fleisch und Fleischprodukten entscheiden und trotzdem nicht daran zu Grunde gehen, klappt ausgezeichnet. Zieht ja auch kein Mann mehr seine Frau an den Haaren in die Höhle.
Ups, sachlich bleiben! – Ok , also weiter im Text.

Weiter dann im zweiten Drittel: Es wird der Unterschied zwischen „glykämischer Index“ und „glykämischer Last“ erklärt. Kritisch werden die Atkins Diät, die Glyx-Diät und ähnlich strenge Low-Carb Diäten beleuchtet. Es wird relativiert und harmonisiert. Nudeln, Müsli und Co, ja schon, aber nicht so viel und nicht mehr abends, so könnte man es zusammenfassen. Man ist milde geworden.

Seit Atkins sind Low Carb Lebensmittel in den USA ein gewinnbringender Posten in der Lebensmittelbranche. Ich habe aber nicht das Gefühl, das die Zahlen der Übergewichtigen und an Diabetes Erkrankten in den letzten 20 Jahren abgenommen hat in den USA. Aber das ist nur so ein Gefühl von mir. Nichts was bewiesen wäre. Apropos, die wenigen Studien, die für die Erfolge der Low Carb Ernährung aufgeführt werden, sind genau so wenig evident und aussagekräftig wie alle Ernährungsstudien der letzten 100 Jahre. Na also, glaub was Du magst, interpretiere, wie es dir gefällt. Inzwischen gibt es auch einige Studien gegen Low Carb, die letzte findet heraus, dass sich bei stark eiweißhaltiger Kost Ablagerung an den Gefäßen ansammeln. Unser medizinisches Halbwissen folgert richtig: es drohen Arteriosklerose und Herz-Kreislaufkrankheiten.

Der Absatz und das Interesse an Low Carb und deren Produkten sind in letzter Zeit leicht rückläufig, der Hype scheint vorbei. Es wird also Zeit, sich etwas Neues einfallen zu lassen, diese Geld Quelle ganz aufzugeben wäre einfach zu schade. Muss auch nicht, wie gesagt, man relativiere ein wenig und pimpe das ganze modern mit neuen Vokabeln und Fitnesstrends auf.
Was immer gut geht, das sind Krankheiten. Also die Low Carb Ernährung gewissermaßen als Medizin. Wogegen? Ein Blick in das Verlagsprogramm von Systemed kann helfen und zwar gegen Alzheimer, Burnout –Syndrom, Diabetes* bis hin zur Krebserkrankung*. Mit der richtigen Ernährung ….

Schweife ich ab? Ein wenig. Zurück zum Buch. Es wird seitenlang gegen den Zuckerersatzstoff Aspartam gewettert. Zu Recht natürlich. Doch gibt es darüber schon Literatur.
Es geht seitenweise um die sogenannte Cholesterinlüge, das gute Ei und warum Butter doch nicht so schlecht ist. Es gibt gute Fette und Transfette und Omega-6 Fettsäuren, erfahren wir. Gut, manche Dinge soll man vielleicht öfter lesen, damit sie besser haften bleiben.

Im letzten Drittel, da geht’s dem Kartell aber an den Kragen, oder? Na, von wegen, im ersten Teil hat die Zuckerindustrie bereits Schelte bekommen, das soll reichen, um den Titel zu rechtfertigen. Jetzt geht es um das Wesentliche, um unsere Ernährung, um unsere unvollkommenen Körper, um unsere runden Hüften und Bäuche.
Es kommt „Low Carb – die dramatische Wende“ und es gibt „Licht am Ende des Diätentunnels“. Vor allem gibt es „Acht Schritte aus der Katastrophe“ und die muss ich hier einfach aufführen. Ich fand sie unterhaltsam. Bitte achtet besonders auf die beiden wichtigsten Punkte, 4 und 5, die unauffällig logisch eingebettet wurden.

(Zitat Anfang)
1. Reduzieren Sie die Glykämische Last Ihrer Mahlzeiten
2. Erhöhen Sie den Eiweißanteil Ihrer Mahlzeiten
3. Erhöhen Sie das Volumen Ihrer Nahrung
4. Verbrauchen Sie mehr Energie
5. Nehmen Sie weniger Energie auf
6. Essen Sie mit Genuss
7. Planung ist die halbe Miete
8. Jetzt sind Sie an der Reihe
(Zitat Ende)

Auf den restlichen Seiten folgen Erfahrungsberichte. Positive Erfahrungsberichte.

Soweit so uninteressant. Wirklich geärgert hat mich nur ein Abschnitt in diesem Buch. Da wurde angemerkt, dass heutzutage die Herkunft der fleischlichen Nahrung aus Mast und Massentierhaltung wohl nicht gut zu heißen sei. – Was? – Ja, nix weiter …

Der Wille war da, ich schwöre. Ich war festen Willens, diese Ernährungsform in Betracht zu ziehen, wenn auch nicht für mich, so doch vielleicht für den ein oder anderen Suchenden oder an Diabetes Erkrankten. Doch im Ernst, nach den Informationen, die ich erhalten habe und über die ich nachgedacht und recherchiert habe, finde ich nach wie vor keine Vorteile für solch eine Ernährungsform*. Ernährt man sich in der Hauptsache abwechslungsreich von natürlichen Nahrungsmitteln und versucht ein gesundes Maß an Bewegung in den Alltag einzubauen, braucht man die Anteile von Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate nicht zu berechnen, weder im Sinne der DGE noch nach der Logi-Pyramide. Wir wollen unsere Mahlzeiten schließlich essen und genießen, nicht berechnen. Ich bin nach wie vor der altmodischen Ansicht, dass uns die ständige Verfügbarkeit von minderwertigem Essen (z.B. Fastfood und Limonaden) sowie eine steigende Bewegungsarmut im Alltag zu schaffen machen und nicht die Kohlenhydrate an sich. Aber das ist ja einfach zu banal, um es laut hinzuschreiben.     

Konstanze Moos

*Eine klinische Diät, die eine ketogene Kostform bei fortgeschrittenen Krebstumoren vorsieht, sowie eine Reduzierung bis Vermeidung leerer Kohlenhydrate bei Diabetes Erkrankten, das sind Themen, die ich mit dem Logi und Low Carb Thema nicht zusammen bringe. Ebenso die Tatsache, dass es Menschen gibt, die sich ohne äußeren Zwang eiweißreicher oder kohlenhydratereicher ernähren. Das wird immer variieren, je nach Nationalität und Individualität.

14. Januar 2013
von Susanne
Keine Kommentare

gelesen:” Achtsam Abnehmen” von Ronald Pierre Schweppe

Das Praxisbuch zu “Schlank durch Achtsamkeit” ist erschienen. Schon diesem Buch habe ich nur Positives abgewinnen können.

Jetzt geht es sehr ins Detail: 33 Methoden für jeden Tag werden vorgestellt. Also alles ganz einfach. Ich glaube, das Gegenteil wird der Fall sein, denn Achtsamkeit hat sehr viel mit Entschleunigung zu tun und auch mit dem, was ich gerade tue ohne dies zu bewerten.

Aber wie ist es beim Abnehmen? Es sollte schnell gehen, es wird bewertet ohne Ende, es wird unterteilt in gute und böse Lebensmittel. All das sollen wir uns abgewöhnen. Gewohnheiten, die lange bestehen, die sollen wir hinterfragen, die sollen wertneutral sein…

Ich möchte das Buch wirklich allen, die mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet sind, ans Herz legen. Auch denjenigen, die nicht abnehmen müssen/wollen, sondern bewusster essen möchten. Gewohnheiten zu ändern braucht Zeit, aber das kann sich lohnen.

Wir sollten uns diese Zeit wert sein, achtsam mit uns und mit unserem Essen umzugehen und dann (vielleicht) nebenbei Gewicht zu verlieren.

2. Dezember 2012
von Admin
Keine Kommentare

Kinder an die Macht

Gestern bin ich im Netz über einen Artikel gestolpert, der mich wieder mal zum Nachdenken angeregt hat:
Therapien für übergewichtige Kinder kaum wirksam“ titelt die WELT online
Dies sind Aussagen, bei der sich mir die Nackenhaare sträuben, auch im Hinblick darauf, dass gerade Programme getestet werden, die Jugendliche durchlaufen können um auf eine Magenverkleinerung vorbereitet zu werden.
Warum wirken die Therapien nicht? Wer entscheidet, was Erfolg und Misserfolg ist? Wie lange wird evaluiert? Wird gefragt, was sich die Kinder wünschen? Sind die Familien mit einbezogen oder durchlaufen die Kinder ein Programm und kommen in ein häusliches Umfeld zurück, in dem sich nichts geändert hat? Fragen über Fragen.

Wir Erwachsenen sollten uns aber selbst an die Nase fassen und uns bewusst machen, wie Kinder lernen.
Kinder lernen durch nachmachen. Kinder sind neugierig und möchten selbst tun.
Wer ist das allererste Vorbild? Ja, wir Eltern. Wenn wir unseren Kindern vorleben, was im Allgemeinen als gesunde Ernährung verstanden wird, wie sollen es dann die Kiddies lernen?
Der Spruch:“Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“, der gilt auch in diesem Bereich.
Kinder gehen gerne mit zum Einkaufen, lernen gerne neue Lebensmittel kennen (auch wenn sie dann erst einmal nicht gegessen werden), Kinder lernen durch Wiederholen, Kinder lernen durch selbst tun.

Kinder haben aber auch dann mal Phasen, in denen sie immer nur das Gleiche essen möchten. Dann sollen sie das tun. Dann sollen sie eine Zeit lang nur Pasta mit Tomatensoße essen. Irgendwann vergeht dieser Jieper ganz von selbst.
Wer macht letztendlich den Stress ums Essen und stört damit indirekt den Familienfrieden? Im Grunde genommen doch wir Erwachsenen. Oft auch aus Sorge, dass die lieben Kleinen zu wenig Vitamine bekommen. Aber diese Informationen bekommen wir ja auch durch diverse Fachgesellschaften geliefert.

Sollten wir nicht ein bisschen entspannen, den Kindern gestatten, ein gesundes Bauchgefühl zu entwickeln, was ihnen gut tut und was nicht? Und sie dann mit einbeziehen, wenn es ums Essen geht?
Es gibt einen schönen Satz, der sehr viel aussagt:“Kein Kinder verhungert freiwillig an vollen Töpfen.“
Wir freuen uns über Kommentare und Tipps, wie unsere Leser mit dieser Thematik umgehen. 
Susanne Hagedorn

16. September 2012
von Admin
1 Kommentar

guck mal wer da isst – II

Von Amerika aus geht es heute mit einem großen Schritt über einige Weltmeere bis nach Asien. Wie schaut es hier aus? Ganz offensichtlich ist die Statur der Asiaten eine völlig andere als die der meisten Amerikaner und Europäer. Die Mehrzahl ist klein, zartgliedrig, gelenkig und alles andere als Übergewichtig. In den Großstädten erfreuen sich auch dort die Fastfoodketten immer größerer Beliebtheit. Auch sieht man hier und dort pummelige Kinder, Teenies und Erwachsene. Doch sind die Ausmaße nicht vergleichbar mit denen in Amerika.
Wie es in zwanzig, dreißig Jahren aussehen mag, wer weiß?

Es gibt dennoch ernährungsbedingte Krankheiten, die in Asien auf dem Vormarsch sind, zum Beispiel die Osteoporose (Abnahme der Knochendichte). Immer galt Asien als Vorzeigekontinent für die Verfechter der kuhmilchfreien Ernährung (Kuhmilch gehört den Kälbern). Der Mensch braucht keine Milch für gesunde Knochen. Damit haben sie zumindest recht. Schließlich funktioniert die milchfreie Ernährung in Asien bereits seit Jahrhunderten wunderbar. Überhaupt ist der Anteil der “Milchtrinker” auf die Weltbevölkerung gesehen, der geringere Anteil mit rund 25%. Milch kann also so wichtig für die Knochen nicht sein.
Das Problem könnte vielleicht eher beim Reis liegen. Dieser wurde früher von der breiten asiatischen Bevölkerung meistens unpoliert verzehrt, da der “saubere”, polierte Reis viel zu teuer war. Noch heute ernährt sich, gerade die ärmere Bevölkerung, fast ausschließlich von Reis, nur ist es jetzt hauptsächlich polierter Reis. Ungeschälter Reis ist fast schon wieder Luxus. Ich weiß es wohl, hierzu tobt ein regelrechter Glaubenskrieg zwischen Pollmer-Anhängern (Medienpräsenter Lebensmittelchemiker) und den Vollwertköstlern. Da mag ich nicht mitmischen.
Im ungeschälten Reis tummeln sich nicht nur jede Menge Vitamine sondern auch einiges an Mineralien, die wichtig für die Knochensubstanz sind. Ich kann mir einen Zusammenhang in dieser Sache gut vorstellen.

Eine weitere Krankheit ist in Asien auf dem Vormarsch, der Gallenwegskrebs. Dieser wird, besonders hier in Nordthailand auf den übermäßigen Verzehr von fermentiertem Fisch, stark Geräuchertem, sowie nicht ausreichend gegartem Fleisch-, Fisch-, Garnelen- und Muschelspeisen zurückgeführt. So jedenfalls, recht breitgestreut und ohne fundierte Beweise, versuchen Ernährungsexperten das Phänomen zu erklären, dass es in Thailand weltweit den größten Anteil an Gallenwegskrebs gibt. Nur, diese Speisen werden schon seit Generationen hier in der Region verzehrt. Ich kann mir komplexere Gründe dafür vorstellen. Da diese dann aber noch weniger fundiert wären, belasse ich es jetzt einfach mal bei diesen Aussagen.

jeiusa

28. Juni 2012
von Admin
4 Kommentare

guck mal wer da isst – I

Mit Recht forderte Susanne die letzten Tage, ich möchte doch auch mal berichten, wie es in den anderen Ländern so ausschaut mit Figurproblemen, Diabetes und anderen ernährungsbedingten Krankheiten. Tatsächlich gibt es auf den unterschiedlichen Kontinenten auch beträchtliche Unterschiede in Sachen Ernährung und Ernährungsbildung.
In Amerika ist es schon so, wie man es immer hört. Es gibt, ganz offen sichtlich, sehr viele, unglaublich stark übergewichtige Menschen und – unzählige Fastfoodketten! In den meisten Läden werden Limonaden wie Cola und Co für wenig Geld und fast immer als Flatrate verkauft. Das heißt, einmal zahlen und so oft nachkippen wie es beliebt.
Natürlich, es gibt auch sehr engagierte Menschen in Sachen Organic-Food (Bio-Lebensmittel), Lokal-Food, gesundes Essen und Fitness. Besonders in Kalifornien und in einigen großen Städten sind diese Trends unübersehbar. Es ist noch keine Massenbewegung und es hat oft einen elitären Anstrich. Denn es sind meist “urban and rich people”, die im neusten Trend-Outfit mit technischer Rundumausstattung, z.B. am Hudson Ufer, Manhattan, ihre Körper definieren und sich abends in ausgesuchten Lokalen Trüffelöl und Balsamico aufs Salatblatt sprühen.
Es gibt auch Vorsorge und Aufklärung von offizieller Seite, Organisationen wie die CDC, Center of Disease Control and Prevention, die ADA, American Diabetes Association und die NAL, National Agricultural Library haben Ernährungs- und Bewegungsanregungen in ihrem Programm.
(Anmerkung: Auf der Seite des United States Department of Agriculture gibt es eine interessante Zusammenstellung von unterschiedlichen Ernährungspyramiden und -richtlinien international.)
Ansonsten kocht in Amerika jeder Staat mehr oder weniger sein eigenes Süppchen in Sachen Ernährungsbildung. Bei der Größe dieses Landes, mit den unterschiedlichen Temperamenten, Klimazonen, Gesetzen, Sozialstrukturen etc., ist dies auch effektiver.
Die bei uns recht bekannt gewordene Kampagne von Jamie Oliver in den USA, die so kläglich scheiterte, ist von der breiten amerikanischen Bevölkerung kaum wahrgenommen worden.
Viele Kampagnen zur Food-Education gehen von den Schulen und Universitäten der einzelnen Staaten aus.
(im nächsten Artikel gibts dann ein paar Eindrücke aus dem Gebiet der Reiskocher/ Südostasien ;)Konstanze Moos

20. Juni 2012
von Admin
Keine Kommentare

Wieder da!

Nach einer gut einjährigen Auszeit bin ich wieder vor Ort und werde weiter mitmischen in Sachen jetzt ess ich! . Ganz vielen lieben Dank an Susanne und auch an Dich, Marianne. Während ich die Meere sah, hattet Ihr ein Mehr an Arbeit.

Unsere Reise einmal um die Welt hat mich um viele Erfahrungen bereichert und in einem Punkt ganz sicher bestätigt: Lebenslust, gute Laune, viel Aufenthalt im Hier und Jetzt, Genussfähigkeit und Geselligkeit sind gesünder als Kalorienzählen und Essen nach Plan.
Was gab es unterwegs für unzählig viele, leckere Sachen zu entdecken! Ein Wahnsinn! In Kalifornien haben es mir die gegrillten Artischocken mit Knoblauchdip angetan, es war gerade die Zeit für Artischocken, dicke Dinger mit leichten, angenehmen Raucharoma dazu ein Caesars Salad, hmmmm! In Malaysia waren es die Roti Canais mit Banane, die es an jeder Straßenecke frisch zubereitet gab. Die sind in etwa wie Bananenpfannekuchen und doch gaaanz anders. In Thailand dann mein morgendliches Reisporridge mit geröstetem Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Chili und frischem Ingwer. Ein Tag der damit begann, wurde ein guter Tag! In Vietnam haben es mir die Seafood Pancakes angetan, mit vielen Kräutern und Salat direkt hinein in die Futterluke. Wenn ich mich so schreiben lese, läuft mir schon wieder das Wasser … Freu mich auf jeden Fall wieder dabei zu sein, grüsse Euch alle ganz herzlich und einen Schmatzer gibts für Foody!
Konstanze Moos

17. Mai 2012
von Susanne
1 Kommentar

Gelesen: Nudeldicke Deern

von Anke Gröner.
Kaufen- Lesen und sich dann aus dem Diätenwahnsinn verabschieden. Damit wäre eigentlich alles gesagt. ;-) Aber damit kommt die Autorin zu kurz und ihre Ernährungsberaterin Lu.;;Anke Gröner erzählt äußerst witzig, wie sie mit Hilfe ihrer Ernährungsberaterin Lu wieder dazu kommt mit Genuss zu essen, sich von Studienaussagen, Dogmen, Diätversprechen frei zu machen und auf sich und ihren Körper zu hören.
Passagen aus meinem Lieblingsbuch „Das egoistische Gehirn“ finden sich in diesem Buch genauso wieder, wie Erklärungen dazu, wie der BMI entstand und dass dieser Wert eigentlich nicht sehr aussagekräftig ist.
Anke Gröner lernt das Einkaufen und Kochen und zwar mit Lebensmitteln, nach denen ihr Körper verlangt. Auch Schokolade gehört selbstverständlich dazu.
Was ich persönlich aus diesem Buch schon umgesetzt habe: Das Backen eines Topfbrotes. So schnell habe ich noch nie Brot gebacken.
Die Autorin traut sich wieder farbenfrohe Kleidung zu tragen, es interessiert nicht mehr was die Leute denken (könnten). Sie nimmt sich selbst den Stress, genießt ihr Leben und…

nimmt ab.
Ein Buch, das ich quasi in einem Rutsch gelesen habe, weil es einfach Spaß gemacht hat. Ich als Diätassistentin und Ernährungscoach weiß , wie wichtig es ist, den Menschen, die abnehmen möchten, den Druck zu nehmen. Oft schaue ich dann in erstaunte Gesichter, wenn es nicht darum geht, Kalorien zählen zu müssen sondern auf sein Körpergefühl zu hören. Ist im Grunde genommen schwieriger als eben bekanntes Zählen von Punkten oder Kalorien.
Aber dieses Buch wird mich jetzt hoffentlich ein bisschen bei meiner Arbeit unterstützen.
Danke an Anke Gröner und viel Erfolg mit diesem Buch.

25. Februar 2012
von Susanne
1 Kommentar

gelesen: Schlank durch Achtsamkeit von Ronald Pierre Schweppe

Achtsamkeit, eine Thematik, mit der sich jetzt ess ich! schon von Anfang an beschäftigt hat. Deshalb war die Neugierde auf dieses Buch auch groß.
Kurz gesagt: Gefällt mir, lesen und/oder kaufen.
Warum? Wer ein bisschen über den Tellerrand hinausblickt und wissen möchte, wie der Körper tickt, warum welche Vorgänge wie ablaufen, der findet leicht verständliche Erklärungen, die aber durchaus auch auf andere Lebenssituationen übertragen werden können.
Eine Empfehlung für Menschen, die sich nicht nur einfach irgendeiner Diät unterwerfen, sondern die abnehmen möchte und dabei auch bereit sind in die Tiefe zu gehen. Dies ist zwar nicht immer der einfachste Weg, aber dauerhafter.
Außerdem werden auf der Homepage zum Buch Dateien zum sog. Body-Scan und zur Meditation zum Download angeboten.
Ein Buch, das mich überzeugt.

18. Februar 2012
von Susanne
1 Kommentar

Zuckerfasten 2012

Eigentlich wollten wir in diesem Jahr kein öffentliches Zuckerfasten anbieten. Aber die Nachfrage war da und so haben wir uns dazu entschlossen, es doch wieder zu machen, aber an einem anderen Ort.
Wir tauschen uns dieses Mal über Facebook aus, Erfahrungen werden aber auch in unserer Xing-Gruppe ausgetauscht.
Gleichzeitig möchten wir diese Aktion mit dem Thema Achtsamkeit verbinden. Zwischendurch kleine Übungen, Anregungen dazu. Zum Teil vielleicht auch schon bekannt, aber es schadet ja nicht, das Bekannte wieder aufzufrischen.
Am kommenden Mittwoch (Aschermittwoch) wird die Gruppe bei Facebook nur noch für die Mitglieder offen sein.
Wie edes Jahr: Jeder entscheidet, wie es zu handhaben ist. Es muss auch nicht unbedingt Zuckerfasten sein, es kann auch ein Fasten in andere Richtung sein.
Alles kann, nichts muss.